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Die Vierrademühle wurde in den Jahren 1263 bis 1271 von Müller Bernhard, dem Sohn des Stadtgründers Herbord von Raven, erbaut.
Zum Antrieb der Mühle wurde der Tollensesee um 80 cm angestaut. Man verschloss dazu den natürlichen Abfluss am Nordende des Sees und legte den Oberbach als Kanal an. Die vier unterschlächtigen Holzräder der Vierrademühle wurden über das fließende Wasser des Oberbaches angetrieben.
Nachdem die Vierrademühle mehrmals den Besitzer gewechselt hatte, ging sie um 1600 auf die Stadt Neubrandenburg über. Im dreißigjährigen Krieg mussten auch die Pächter dieser Mühle aufgeben, und im Jahre 1631 kämpften Tillys Soldaten erbittert um die Vierrademühle und ihre Getreidevorräte. 1664 gelangte die Mühle durch Verpfändung in den Besitz des Amtes Stargard, nachdem die Stadt Neubrandenburg Konkurs angemeldet hatte. Die Vierrademühle brannte im 17. Jahrhundert mehrmals ab. Zwischen 1682 und 1684 ersetzte man die unterschlächtigen Wasserräder durch zwei oberschlächtige Mühlenräder.
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